Interdisziplinäre Beratung für Ihren Unternehmensvorteil

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Als selbständiger Unternehmensberater mit Sitz in Nieder-Olm berate ich mittelständische Unternehmen aller Branchen und Rechtsformen.

 

Aufgrund zahlreicher Leitungsfunktionen innerhalb verschiedener Unternehmen, verfüge ich über umfassende juristische, betriebswirtschaftliche, steuerliche sowie technische Kenntnisse und Erfahrungen.

 

Optimale Voraussetzungen für eine Tätigkeit im Kerngeschäftsfeld der Unternehmensoptimierung und –sanierung.

 

Optimierung Ihres operativen Geschäfts. Vor Ort, im Unternehmen.

Nur so lassen sich Abläufe und Strukturen schnell und effektiv optimieren. Gerne arbeite ich mit Ihrem Steuerberater und Rechtsanwalt zusammen.

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Aktuelles

Kleinunternehmerregelung Umsatzsteuer: Gesamtumsatz ist Differenz zwischen Ein- & Verkaufspreis

Unternehmer, deren Umsatz unter 17.500 Euro liegt, nehmen häufig die Kleinunternehmerregelung in Anspruch. Das bedeutet, dass sie keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen müssen. Interessant in diesem Zusammenhang ist jedoch, was als “Umsatz” zählt. Das Finanzgericht Köln kam jetzt zu dem Schluss, dass bei einem Gebrauchtwagenhändler nur der Differenzbetrag zwischen Ein- und Verkaufspreis herangezogen werden kann.

Köln, 14. Juli 2016 - Konkret ging es um einen Gebrauchtwagenhändler, der in den Jahren 2009 und 2010 jeweils circa 25.000 Euro Jahresumsatz mit seinem Unternehmen erzielte. Er kaufte die Fahrzeuge stets von Privatpersonen an und damit ohne Umsatzsteuer. Nach Opens external link in new window§ 25a UStG hätte er ohnehin nur die Differenz zwischen Ein- und Verkaufspreisen der Umsatzsteuer unterwerfen müssen. In beiden Jahren Opens internal link in current windowlagen die Differenzbeträge unter 17.500 Euro und damit unter der Kleinunternehmergrenze. Der Gebrauchtwagenhändler führte daraufhin auch keine Umsatzsteuer ab.

Das Finanzamt sah das jedoch anders und nahm als Berechnungsgrundlage den Gesamtumsatz von 25.000 Euro. Daraufhin klagte der Unternehmer. 

FG Köln gibt Unternehmer Recht

Das Finanzgericht Köln kam zu dem Schluss, dass bei der Ermittlung des Gesamtumsatzes nach der Kleinunternehmerregelung nur auf die Differenzbeträge zu achten ist - nicht auf die Gesamteinnahmen. Damit gaben die Richter dem Unternehmer Recht. Das Gericht stützte sich auf Artikel 288 der EU-Mehrwertsteuerrichtline. Diese besagt, dass bei der Opens internal link in current windowErmittlung des Gesamtumsatzes nach der Kleinunternehmerregelung nur die Umsätze herangezogen werden können, die auch tatsächlich der Besteuerung unterliegen.

Hätte der Unternehmer seine Fahrzeuge von anderen Unternehmern aufgekauft und Umsatzsteuer gezahlt sähe die Sache hingegen anders aus. 

Da die Richter sich auf § 25a UStG und Artikel 288 EU-Mehrwertsteuerrichtline beriefen, gilt dieses Urteil nicht nur für Gebrauchtwagenhändler, sondern für viele Selbstständige, die der Kleinunternehmerregelung unterliegen, was grundsätzlich sehr positiv zu sehen ist.

Gegen das Urteil wurde Revision zum Bundesfinanzhof in München zugelassen, da es sich um Urteil mit grundlegender Bedeutung handelt.


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