Interdisziplinäre Beratung für Ihren Unternehmensvorteil

Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Als selbständiger Unternehmensberater mit Sitz in Nieder-Olm berate ich mittelständische Unternehmen aller Branchen und Rechtsformen.

 

Aufgrund zahlreicher Leitungsfunktionen innerhalb verschiedener Unternehmen, verfüge ich über umfassende juristische, betriebswirtschaftliche, steuerliche sowie technische Kenntnisse und Erfahrungen.

 

Optimale Voraussetzungen für eine Tätigkeit im Kerngeschäftsfeld der Unternehmensoptimierung und –sanierung.

 

Optimierung Ihres operativen Geschäfts. Vor Ort, im Unternehmen.

Nur so lassen sich Abläufe und Strukturen schnell und effektiv optimieren. Gerne arbeite ich mit Ihrem Steuerberater und Rechtsanwalt zusammen.

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In einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch möchte ich Sie und Ihr Unternehmen gerne kennenlernen.
Gerne beraten wir Sie ausführlich zu unseren Leistungen.

Aktuelles

1% Regelung

Nachdem ich das Fahrtenbuch erläutert habe, hier noch ein paar Infos über die 1% - Regelung.

Unternehmer, die ihren Firmen-Pkw sehr häufig zu privaten Fahrten nutzen, fahren mit der Ein-Prozent-Regel meist steuerlich günstiger als mit der Fahrtenbuchmethode.

Auch für diejenigen, die aufgrund ihres stressigen Berufsalltags genau wissen, dass sie die Disziplin nicht aufbringen, ein Fahrtenbuch laufend und zeitnah zu führen, ist die Ein-Prozent-Regel perfekt. Denn anstatt dauernd Aufzeichnungen zu führen, brauchen Unternehmer bei der Ein-Prozent-Regel nur ein paar Daten und der Privatanteil ist ermittelt. Bei dieser Schätzmethode müssen Unternehmer monatlich ein Prozent des inländischen Bruttolistenpreises des Fahrzeugs zum Zeitpunkt der Erstzulassung ihrem Gewinn hinzurechnen.

Das bedeutet im Klartext:

Selbst wenn ein Unternehmer das Auto gebraucht kauft, einen üppigen Rabatt vom Autohändler bekommt oder einen günstigen Re-Import erwirbt – für die Ein-Prozent-Regel gilt nur der inländische Bruttolistenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung. Zusätzlich zur Privatnutzung müssen Sie noch 0,03 Prozent des inländischen Listenpreises je Entfernungskilometer für zwölf Monate für die Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb dem Gewinn Ihres Unternehmens hinzurechnen.

Bei Ermittlung des zu versteuernden Privatanteils nach der Ein-Prozent-Regel wird der Bruttolistenpreis des Fahrzeugs im Zeitpunkt der Erstzulassung herangezogen. Ob ein geringerer Preis bei der Ein-Prozent-Regel zur Anwendung kommen kann, prüfen gerade die Richter des Bundesfinanzhofs.

Tipp:

Erhalten Sie einen Steuerbescheid, in dem die Privatnutzung des Pkw nach der Ein-Prozent-Regel erfolgte, legen Sie Einspruch ein und beantragen Sie die Festsetzung eines niedrigeren Listenpreises. Lehnt das Finanzamt den Einspruch als unbegründet ab, verweisen Sie auf die Ausführungen im Koalitionsvertrag zwischen CDU und FDP. Dort steht nämlich auf Seite zwölf, dass die Angemessenheit der Ein-Prozent-Regel zu prüfen ist. Anschließend bitten Sie um die Zurückstellung der Bearbeitung Ihres Einspruchs, bis der Fall entschieden oder beim Bundesfinanzhof anhängig ist

Wann ein Fahrtenbuch?

Die Fahrtenbuchmethode ist nur dann interessant, wenn ein Geschäftswagen ausschließlich betrieblich oder nur ganz selten privat genutzt wird, oder wenn die Pkw-Kosten sehr gering sind und der Listenpreis des Fahrzeugs sehr hoch ist.

In diesem Fall droht bei der Ein-Prozent-Regelung nämlich die Begrenzung der absetzbaren Kosten. Das bedeutet im

 

Klartext: 
Sind die tatsächlichen Fahrzeugkosten niedriger als der Privatanteil nach der Ein-Prozent-Regelung, wirken sich null Euro der Kosten des Geschäftswagens Gewinn mindernd aus. Ein entscheidender Nachteil der Fahrtenbuchmethode ist allerdings: Sämtliche Fahrten mit dem Geschäftswagen müssen mit Kilometerstand am Anfang und Ende der Fahrt aufgezeichnet werden, auch Grund und Ziel der Fahrt müssen eingetragen werden. Die Aufzeichnungen müssen laufend und zeitnah erfolgen. Elektronische Fahrtenbücher akzeptiert das Finanzamt nur, wenn die Aufzeichnungen nach dem Auslesen nicht mehr änderbar sind. Betriebsprüfer schauen beim Fahrtenbuch meist sehr genau hin. Schon bei kleinsten Mängeln wird die Regelung häufig gekippt und die Ein-Prozent-Methode angewendet.
 

Ermittlung des Privatanteils nach der Fahrtenbuchmethode
Die Fahrten mit dem betrieblichen Pkw müssen vom ersten bis zum letzten Kilometer eines Wirtschaftsjahrs nachvollziehbar sein. 

 

Hierzu sind folgende Angaben notwendig:

  • Datum
  • Kilometerstand zu Beginn und zum Ende jeder Fahrt
  • Reisezweck, Reiseziel und aufgesuchte Kunden oder Geschäftspartner
  • Reiseroute
  • bei Privatfahrten genügt die Kilometerangabe
  • bei Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb genügen die Kilometerangabe und ein Vermerk, dass Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb vorliegen.

Ein Beispiel:

Die gesamten Pkw-Kosten für Ihren Geschäftswagen betragen 8.000 Euro. Beträgt die Jahresgesamtfahrleistung Ihres Geschäftswagens 35.000 Kilometer und entfallen davon 9.000 Kilometer auf private und 26.000 Kilometer auf betriebliche Fahrten, beträgt die private Nutzung 25,7 Prozent (9.000 km : 35.000 km × 100 Prozent = 25,7 Prozent). Das bedeutet: 25,7 Prozent aus der Summe aller typischen Fahrzeugkosten (Abschreibung, Kfz-Steuer, Versicherungen, Benzin, Wartung usw.), also 2.056 Euro (8.000 Euro x 25,7 Prozent) dürfen nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden.


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